Archiv für Januar 2014

Danger, Danger! Klobürste im Gefahrengebiet

Was die Polizei da im Hamburger Gefahrengebiet alles entdeckt hat, rechtfertigt zumindest nachträglich den ganzen Wahnsinn. (lick auf Bild vergrößert dieses).

Veranstaltungsreihe von „Rasismus tötet! Leipzig“

Der Leipziger Ableger der Kampagne „Rassismus tötet!“ veranstaltet die nächsten Wochen eine spannende Veranstaltungsreihe zum Themenkomplex NSU und Rechtsterrorismus. Hier eine kurübersicht, mehr Infos finden sich hier.

NSU und Rechtsterrorismus – Vortrag und Gespräch mit Andrea Röpke
Wann: 15.01., 20 Uhr Vokü, 21 Uhr Veranstaltungsbeginn
Wo: Stockartstraße

Lesung aus Semiya Simseks “Schmerzliche Heimat. Deutschland und der Mord an meinem Vater
Wann: 01.02., 16 Uhr
Wo: Meuterei (Zollschuppenstraße 1)

Eine Einschätzung zum Umgang der Mehrheitsgesellschaft und der politischen Linken zum NSU
Wann: 04. oder 06.02. (Infos unter www.rassismus-toetet-leipzig.org)
Wo: Linxxnet (Bornaische Straße 3d)

Filmabend “Der NSU-Prozess” – eine szenische Lesung des Prozesses
Wann: 19.02., 20 Uhr Vokü, 21 Uhr Veranstaltungsbeginn
Wo: Stockartstraße

Auf dem Prüfstand: Aufarbeitung der Morde des Nationalsozialistischen Untergrund
Podiumsdiskussion mit Petra Pau (Mitglied des Deutschen Bundestages, Ob-Frau im NSU-Untersuchungsausschuß), Sebastian Scharmer (Nebenklagevertreter im NSU-Prozess) und Kutlu Yurtseven (engagierter Künstler, u.a. Microphone Mafia, angefragt)
Wann: 24.02., 17.30 Uhr
Wo: UT Connewitz (Wolfgang-Heinze-Straße 12a)
Veranstaltet von: linXXnet e.V.

NSU – Naziterror zwischen Aufklärung und Vertuschung
Wann: 12.03., 19 Uhr
Wo: Conne Island (Koburger Straße 3)
veranstaltet von: Prisma Leipzig

Workshop Rechtsterrorismus, Mediale Berichterstattung und politische Konsequenzen aus dem NSU
Wann: 15.03., 15 Uhr
Wo: Linxxnet (Bornaische Straße 3d)

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert von Rassismus tötet! Leipzig. Weitere Info’s unter www.rassismus-toetet-leipzig.org

Hochmuth komt vor dem Fall: Dr. Türsteher philosophiert über Rassismus

In der Leipziger Volkszeitung vom 10. Januar 2014 findet sich auf der dritten Seite des Lokalteils ein langes Interview mit dem Leipziger Türsteher Enrico Hochmuth. Dieser ließ sich, vermutlich damit seine Aussagen visuell einen geistreichen Schliff bekommen, natürlich mit einem Buch in der Hand und vielen Büchern im Hintergrund fotografieren. Unter dem Titel „Diskokrieg hat Spuren hinterlassen“ – Türsteher spricht über die Situation in Leipziger Clubs wird Hochmuth vom bekannten Lokalmatador der LVZ, Frank Döring, befragt. Döring ist seines Zeichens Haus- und Hofberichterstatter für die Themen „Ausländerkriminalität“, Silvesterkrawalle, Linksextremismus, Polizei, ABC-Schützen und den Diskokrieg. Nach dem Silvesterabend 2010 wusste sich Döring beispielsweise exponiert über „Szenestrategen“ in Connewitz zu äußern und auch im sogenannten „Diskokrieg“ erweckte die LVZ den Eindruck, dass es sich nicht um ein Gewaltverbrechen, sondern um einen Blockbuster ganz nach Dörings Geschmack handelt. Seit dem gilt: wer Action will, muss nicht in’s Kino gehen, sondern Lokalteil lesen!

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