Archiv der Kategorie 'Kurz notiert'

Plenums-Sommerpause 2016

Wir treffen uns derzeit nur ad hoc und nicht mehr regelmäßig, weil: Sommer. :)

Neuterminierung: Verschobene Veranstaltung nun am 6. April

Die Veranstaltung „Der Untergrund – subkulturelle Wurzeln radikaler Theorie und Praxis ab 1900″ aus unserer Reihe „Quatsch mit rot-brauner Soße?!“ haben wir auf Grund einer großen antifaschistischen Demonstration am 12. Januar (nach dem Naziüberfall auf Connewitz am 11. Januar) verschoben.

Der neue Termin lautet: Mi. 6. April 2016 um 19:00 Uhr im linXXnet

Hier die Veranstaltungsankündigung:
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Plenumstermine Ende 2015 / Anfang 2016

Unser reguläres Treffen am 2. Dezember fällt aus, dafür findet am 16. Dezember unsere erste Veranstaltung der Reihe „Quatsch mit rot-brauner Soße?!“ statt. Wir treffen uns vorher am Veranstaltungsort um 17:30 Uhr. Das nächste reguläre Treffen ist dann wieder am Mittwoch, dem 6. Januar. Dann wie immer 19:00 Uhr im linXXnet.

Verschiebung Plenum 18.11. auf 25.11.

Feiertagsbedingt wird unser nächstes Plenum nicht am Mittwoch, dem 18. November sondern am Mittwoch, dem 25. November stattfinden. Wie immer 19:00 Uhr linXXnet.

Sommerpause vorbei :)

Wir treffen uns jetzt meist wieder regelmäßig und planen derzeit eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Querfront – historisch und aktuell“ in Leipzig. Seid gespannt.

Sommerpause

Wir machen bis 02.09.2015 Sommerpause.

Best of „LEGIDA“

In Leipzig hat sich bekanntermaßen nun auch ein Ableger von „PEGIDA“ gebildet und nennt sich „LEGIDA“. Dort hat man unlängst ein Positionspapier veröffentlicht, dass an Unsinn nur schwer zu überbieten sein dürfte. Die Zitate sind Original aus dem Positionspapier von LEGIDA oder den zugehörigen „Erklärungen“ entnommen. Hier die Top 8 des Wahnsinns:

8. „Die Geschichte belegt, dass die Vermischung von Kulturen immer zum Zusammenbruch der Urkulturen führt.“
Genau! So hat erst die Zusammenlegung von Internet mit Fackeln und Mistgabeln zu LEGIDA geführt. Der Vermischung verschiedener Sprachen und Dialekte sowie kleiner Feudaleinheiten hat auch hierzulande die Urkultur beseitigt und die Unkultur geschaffen. In diesem Fall Deutschland.

7. „Deutschland steht gegenüber der Russischen Föderation durch unseren ehemaligen Außenminister Genscher im Wort. Er hat 1990 Russland zugesichert, dass sich die NATO nicht östlich ausdehnt.“
Nicht zu vergessen ist außerdem, dass Russland auch gegenüber Deutschland im Wort steht, weil Boris Jelzin 1990 betrunken versprochen hat, dass der Mond in Zukunft über Deutschland nicht mehr als Halbmond (bei der Islamisierung des Himmels ist wirklich Schluss!) zu sehen sein soll.

6. „In weiten Teilen der Bevölkerung besteht der Wunsch nach einer Verfassung. Dazu muss eigentlich nur das Wort „Grundgesetz“ durch das Wort „Verfassung“ ersetzt werden.“
Sehr richtig, sehr wichtig. Umbenennungen, wie beispielsweise Straßenumbenennungen, sind (neben Leserbriefschreiben und friedlichen Lampionumzügen vor Asylunterkünften) schließlich ein kulturell zu förderndes Hobby des gemeinen Deutschen.

5. „Da die Zahl der Einwanderer, auch bedingt durch unsere zu niedrige Geburtenrate und die Überalterung der Gesellschaft, immer mehr zunimmt, ist ein Einwanderungsgesetz notwendig.“
Treffer. Die Zahl der Einwandernden ist logisch bedingt durch Geburtenrate und Alter. Weil das naturgesetzlich eben so ist. Also immer wenn du ein Kind bekommst, verschwindet jemand Zugewandertes – und immer wenn du älter wirst, wandert wieder jemand ein. Das mit den Geburtstagsfeiern sollte man vielleicht also doch verbieten.

4. „Hat jemand die deutsche Staatsbürgerschaft nicht durch Abstammung erhalten, sondern durch Heirat, Adoption oder Anerkennung, so kann ihm die Staatsbürgerschaft bei der Begehung von Straftaten wieder entzogen werden, auch wenn er dadurch staatenlos wird.“
Noch schlimmer ist, wenn jemand sich die Staatsbürgerschaft ergaunert, ohne irgendetwas getan zu haben – also zum Beispiel durch Geburt. Da sollte die Staatsbürgerschaft aber ratzfatz für immer weg sein.

3. „Argumentativ werden wir jedoch, sowohl innen- wie auch außenpolitisch, mit dem Deutschen Reich und dem damit verbundenen zweiten Weltkrieg in Verbindung gebracht.“
Wirklich gemein, Deutschland mit dem Zweiten Weltkrieg (Eigenname, Z deshalb übrigens groß) in Verbindung zu bringen. Am Ende werden auch noch Leute mit der christlich-jüdischen Kultur in Verbindung gebracht, die gar nicht christlich oder jüdisch sind. (Ossis mehrheitlich zum Beispiel!)

2.Extremistische Bestrebungen, unsere Kultur hinsichtlich ihrer Sprache, Religion und Werte zu unterwandern bzw. durch andere Sprachen, Religionen und Werte zu ersetzen, können mit dem Entzug der Staatsbürgerschaft, auch auf die Gefahr hin, dass der Betreffende staatenlos wird, geahndet werden.
Richtig, wer alte Werte mit neuen Ersetzen will ist Extremist und sollte die Staatsbürgerschaft verlieren. Das hätte man schon mit Martin Luther, Galileo Galilei, Immanuel Kant, Abraham Lincoln, Martin Luther King und allen anderen gottlosen Verbrechern der atheistisch-kommunistischen Feminist*innenverschwörung machen sollen!

1. „Weiterhin hat es sich als unsinnig erwiesen, geschlechtsspezifische Berufe und Tätigkeiten (Hebamme, Bergmann, Schmied) auch für das jeweils andere Geschlecht zugänglich zu machen.“
Ja, endlich sagt das mal einer! Schon die eigentlich schönen Berufe Kaiser, Sklave oder Konkubine sind ja verschwunden, weil deren Tätigkeitsbereiche unsinnigerweise anderen Leuten zugänglich gemacht worden sind. Auch so rein geschlechtsspezifische Sachen wie Wählen, Putzen, Kochen, Dosenbier trinken, als Hexe verbrannt werden und Pornos schauen für alle Menschen zu öffnen, hat sich schließlich als Riesenfehler erwiesen. Wenn solche Aufgaben an technische Geräte delegiert werden, sollte zudem auch in Zukunft auf das „richtige Geschlecht“ geachtet werden: der Wahl-O-Mat aber die Waschmaschine. Alles klaro?

(dieser Beitrag ist kein Beitrag der Gruppe sondern einer Einzelperson, den wir jedoch an dieser Stelle dennoch veröffentlicht haben)

Weitergabe bitte immer mit Link zu diesem Beitrag.

Texte zu PEGIDA

Nachdem in Dresden seit mehreren Wochen die Demonstrationen und Kundgebungen von „PEGIDA“ die Runde machen, bei denen sich neben Alltagsrassist*innen auch vorbestrafte Personen, Hooligans und organisierte Nazis beteiligen, sind einige Texte und Artikel zum Thema erschienen, von denen wir zwei an dieser Stelle zur Lektüre empfehlen wollen:

PEGIDA: Wenn Untertanen aufmüpfig werden (publikative.org)
Pegida – ein rassistischer Resonanzraum (Kulturbüro Sachsen, PDF)

Mi. 10.12.: Veranstaltung „Wer ist die AfD“?

Vor etwa eineinhalb Jahren betrat eine neue Partei die politische Landschaft Deutschlands: die Alternative für Deutschland (AfD). Sie verpasste 2013 mit 4,7% nur knapp den Einzug in den Bundestag, ist aber mittlerweile in 3 Landesparlamenten vertreten und erreichte bei den Kommunalwahlen zum Leipziger Stadtrat ein Ergebnis von 6,4%. Bei der Nachwahl im Oktober im Wahlkreis 9 konnte sie sogar 14,2% der gültigen Stimmen für sich verbuchen. Bundesweit sorgt die AfD für Kontoverse und Diskussionen. Ihre Wahlkampfthemen reichen von so gennanter „Europa- und Eurokritik“, über marktradikale Programmatik bis zu offen wohlstandschauvinistischen Denkmustern.
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8.11. Bautzen – Rassistischer Hetze entgegentreten

Die Bautzener NPD-Stadträtin Daniela Stamm hat für den 8. November erneut eine rassistische Demonstration angemeldet. Ende August folgten etwa 600 Teilnehmende dem Aufruf, um gegen Asylunterkünfte in Bautzen vorzugehen. Dabei verzichteten die Teilnehmenden weitgehend auf einen bürgerliche Deckmantel und zogen unter Rufen wie „Hier marschiert der Nationale Widerstand“ und „Nationaler Sozialismus jetzt!“ durch Bautzen. Im März diesen Jahres waren es noch 350 Personen.
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